Freitag, 19. Januar 2018

Rezension - Die Zwölf - Justin Cronin




Autor: Justin Cronin
Seiten: 828
Verlag: Goldmann
Genre: Endzeitroman
Preis: 9,99€


Vorsicht: Das Buch ist der zweite Teil einer Reihe es kann sein das in meiner Rezension Spoiler enthalten sein können!!!



Inhaltsangabe:

Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie für ein geheimes Experiment auserwählt. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und Amys Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden ... Textquelle




Meine Meinung:

"Die Zwölf" von Justin Cronin ist die Spannende Fortsetzung von "Der Übergang". Ich habe mich wirklich schon sehr gefreut weiterzulesen, da mir der erste Band total gut gefallen hat. Und ich wurde auch keineswegs enttäuscht. Aber auch hier fällt es mir echt schwer eine Rezension zu schreiben, da das Buch mit über 800 Seiten ein echter Wälzer ist. 

Das Buch ist in drei Verschiedene Zeiten aufgeteilt und wird aus vielen Verschiedenen Perspektiven beschrieben. In den ersten 300 Seiten befinden wir uns sowohl im Jahr 0 n. V. als auch im Jahr 79 n. V. Und dort bekommt man eine erneute Beschreibung von dem Untergang der Menschheit. Diesmal wird der Überlebenskampf der Menschheit nach dem Ausbruch des Virus von neuen Charakteren beschrieben. 

Nach 300 Seiten befinden wir uns im Jahr 97 n. V. und dort wird die Geschichte fünf Jahre nach den Ereignissen rund um Amy, Peter, Alicia, Sara usw. weitergeführt. Der Kampf die Zwölf zu töten geht weiter und neue Gefahren lauert auf die Truppe. Ich war nach Band eins wirklich gespannt wie die Geschichte rund um die Überlebenden der ersten Kolonie weitergeführt wird, und ich wurde auch keinesfalls enttäuscht, da man unbedingt erfahren möchte wie die Geschichte weitergeht und wie unbeantwortete Fragen aus Band eins geklärt werden. Der Autor schafft es einen Spannungsbogen aufzubauen uns so den Leser ans Buch zu fesseln. Auch wenn es hier und da mal stellen gab die jetzt nicht so spannend waren, so blieb einfach eine Gewisse Grundspannung und die zieht sich auch durch das ganze Buch.

Der Autor schafft es, mit einem brillianten Schreibstil, sich diese Postapokalyptische Welt bildlich vorzustellen. Justin Cronin hat einen sehr angenehmen Schreibstil bei dem die Seiten nur so dahinfliegen. Man ist gefangen in dieser Atemberaubenden aber zugleich wirklich grausamen Welt und man fiebert mit den Charakteren mit und hofft und bangt mit ihnen als wäre man selbst in der Situation. 

Die Geschichten der Charaktere werden wieder aufgegriffen und weitererzählt. Ich finde die Charaktere Vielschichtig sie haben alle eine Vergangenheit und sie sind nicht nur gut oder Böse, und das gefällt mir richtig gut. Ich bin schon sehr gespannt wie sich die Charaktere nach den Ereignissen in Band zwei weiterentwickeln werden. 


Ich gebe dem Buch 4 - 5 Sterne. 

1 Kommentar:

  1. Hallo:)
    das Buch ist mir schon ein paar Mal auf anderen Blogs begegnet.
    Ich selbst denke nicht, dass ich das Buch lesen werde, weil es nicht ganz mein Thema ist.
    Aber ich finde es schön, dass Du so begeistert davon bist.
    Herzliche Grüße
    Andrea
    www.printbalance.blogspot.de

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