Donnerstag, 17. Mai 2018

Rezension - Invisible - Ursula Poznanski & Arno Strobl

Autoren: Ursula Poznanski & Arno Strobl
Seiten: 366 
      Verlag: Wunderlich
   Genre: Thriller
  Preis: 14,99 €




Inhaltsangabe:

Du bist so wütend auf ihn. Du hasst diesen Menschen mehr als alles auf der Welt - obwohl du ihn gar nicht kennst. Und dann schlägst du zu...
Eine Serie von grauenvollen Morden gibt den Hamburger Kriminalkommissaren Nina Salomon und Daniel Buchholz Rätsel auf: Einem Patienten wird während einer OP ins Herz gestochen, ein Mann totgeschlagen, ein anderer niedergemetzelt...Die Täter sind schnell gefasst. Nur ihre Motive sind völlig unbegreiflich, denn keiner von ihnen hat sein Opfer gekannt. Das einzige, was sie verbindet: Die unermessliche Wut auf das Opfer. Und dass sie nicht wussten, was über sie kam.
Kann es sein, dass sie manipuliert wurden? Aber von wem und vor allem: wie?
Was Salomon und Buchholz schließlich aufdecken, wirft ein ganz neues Licht auf die Dinge, die unser Leben so bequem machen... Klappentext Quelle






Meine Meinung:

Ich habe mich sehr gefreut als ich gesehen habe, dass Ursula Poznanski und Arno Strobl ein neues Buch schreiben. Ich fand beide Bücher die sie geschrieben haben wirklich sehr gut. Ich habe wirklich gehofft, dass nach "Anonym" ein Folgeband erscheinen wird und nun haben sie es tatsächlich gemacht. Falls ihr übrigens Lesen wollt wie mir der erste Band "Anonym" gefallen hat dann schaut mal *hier*

Bevor ich nun auf das Buch zu sprechen komme auch noch ein paar Worte zum Cover. Positiv finde ich, dass man der Gestaltung treu geblieben ist und es wieder der gleiche Stil ist wie bei "Anonym". Aber leider muss ich sagen gefällt mir das Cover so gar nicht. Würde ich die Autoren nicht kennen, hätte mich das Buch so wie es ist im Buchladen nicht angesprochen. Was ich auch schade finde ist, dass Invisible als Taschenbuch und nicht als Hardcover erschienen ist. "Anonym" kam damals als Hardcover auf dem Markt und so sind die Bücher nicht gleich groß und das sieht im Bücherregal nicht sooo gut aus. Aber das ist wirklich Meckern auf sehr hohem Niveau. ;) 
Aber nun zum Buch

Das Buch beginnt mit einem ziemlich krassen Mord, denn ein renommierter Arzt sticht einem Mann ohne ersichtlichen Grund ein Skalpell in das Herz. Niemand versteht warum, denn es gibt keine Verbindung zwischen den Mann und dem Arzt. Als Salomon und Buchholz den Arzt befragen sagt er aus er hatte eine unglaubliche Wut auf diesen Mann. Und wie die beiden Kommissare feststellen bleibt es nicht bei dem einzigen Mord. Eine Mordserie in der die Täter zwar schnell gefasst sind, aber niemand hatte eine Verbindung zu dem Opfer. Alles was alle Täter gemeinsam hatte war eine unglaubliche Wut auf die Opfer. 

Wie auch aus Anonym beginnt die Geschichte in "Invisible" sehr rasant und der erste Mord lässt nicht lange auf sich warten. Als Leser stellt man sich schnell die Frage: Was haben die Morde auf sich? Ist eine dritte Person im Spiel? Und wenn ja wie bringt man einen Menschen dazu einen Mord zu begehen? 
Nina Salomon und Daniel Buchholz kommen langsam an Ihre Grenzen, denn nicht nur im Fall kommen sie weiter auch im Team herrscht ziemlich schlechte Laune. Hinzu kommen auch noch private Probleme von Daniel Buchholz dazu.

Ich muss sagen mir hat die Geschichte und auch der Fall wieder sehr gut gefallen. Die Morde waren teilweise wirklich grausam, weshalb ich Menschen die sowas  nicht lesen wollen eher von dem Buch abraten würde. In der Mitte des Buches war das Buch aber nicht gaaaanz so spannend wie ich mir das von Band 1 gewünscht hätte. In diesem Band bekommt man mehr Einblicke in das Privatleben der beiden Protagonisten. Mich hat das zwar nicht extrem gestört, denn ich lese lieber mehr aus dem Privatleben eines Protagonisten als wenn man gar nichts von einer Person erfährt. Ich fand sowohl Nina Salomon als auch Daniel Buchholz sehr sympathisch, gerade die Sprüche von Nina bringen einen ein Schmunzeln ins Gesicht. 

Der Schreibstil war gewohnt flüssig und locker. Man fliegt nur so durch die Seiten, nur an manchen Stellen hätte ich mir mehr Spannung erhofft. Es gibt auch in diesem Buch wieder zwei Sichtweisen, nämlich einmal aus der Sicht von Nina Salomon und Daniel Buchholz. Ich finde mehrere Perspektiven immer ganz spannend und auch immer Interessant.

Das Ende des Buches konnte mich überzeugen aber auch nicht überraschen. Ich habe immer überlegt wer dahinter Steckt und ich konnte mir auch nicht vorstellen wer es ist. 


Fazit:

Mit "Invisible", haben Ursula Poznanski & Arno Strobl wieder ein tolles Buch geschrieben, was mich aber leider nicht so sehr überzeugen konnte wie Band 1. Ich hätte mir mehr spannende Stellen gewünscht und nach "Anonym" habe ich auch wirklich sehr große Erwartungen an das Buch gehabt, welche nur zum Teil erfüllt werden konnte.

Ich gebe dem Buch 4 - 5 Sterne.


Ich bedanke mich recht Herzlich beim Rowohlt / Wunderlich Verlag für die Bereitstellung von diesem Buch.

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